"Nach unserer heutigen Sicht repräsentiert das Gehirn - ähnlich wie die Symbole der Sprache typische Merkmale von Objekten repräsentieren, obwohl sich Form und Klang der
Sprache deutlich von dem unterscheiden, was repräsentiert wird. Sprache erfordert grammatische Regeln (Syntax) und eine Übereinkunft über die Bedeutung von Symbolen (Semantik).
Beides ist offenbar für Sehvorgänge ebenfalls notwendig, wenn deren Syntax und Semantik auch zunächst verborgen sind und experimentell entdeckt werden müssen."
(Gregory, Richard L.: Auge und Gehirn. Psychologie des Sehens. Rowohlt 2001, S 18 ff.)

Hering, Karl Ewald Konstantin (1834-1918), deutscher Physiologe


Karl Ewald Konstantin Hering (geb. 5. August 1834 in Altgersdorf, gest. 26. Januar 1918 in Leipzig) war ein deutscher Physiologe und Hirnforscher.
Hering studierte an der Universität Leipzig bei Ernst Heinrich Weber, Gustav Theodor Fechner, Otto Funke und Julius Victor Carus.
Er verfasste Arbeiten über den Raumsinn und die Farbwahrnehmung des Auges.
1878 veröffentlichte er seine "Lehre vom Lichtsinn“ in Wien. Er wandte sich damit gegen ein ausschließlich physikalisches Verständnis der Farben. Auf ihn geht die Gegenfarbtheorie zurück.
Anders als Hermann von Helmholtz, der eine Dreifarbenlehre (rot, grün, blau) vertrat, ging Hering von einer Vierfarbenlehre aus.
siehe auch » http://de.wikipedia.org/wiki/Ewald_Hering

Eine dynamische Variation von "Three in One" von Hans Kuiper, basierend auf "Square of Three" von Reginald H. Neal (Lithograph, 1964).
Noch mehr Illusionen unter » www.michaelbach.de
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letzte Aktualisierung 26/01/2010 by © eumeniden
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